Das Renovieren Geht Weiter

Verein lebt und arbeitet weiter

Eine kleine Gruppe von Mitgliedern hat in regelmäßigen Abständen ihre Freizeit und Arbeitskraft genutzt und einen Bereich im Obergeschoss des Heimat- und Technikmuseum neugestaltet. Aus alten Hygiene- und Haushaltsräumen wurde der Ausstellungsraum „Waschhaus“ zum Thema „Waschen und Reinigen“ verwirklicht. Hierbei wurden neue Elektroleitungen verlegt, Decken neu verputzt, Fliesen verlegt und eine Sammlung zur Entwicklung der Waschmaschinen restauriert und mit vielen liebevollen Details in Szene gesetzt. Zusehen sind funktionsfähige Holzschüttelmaschinen aus dem Jahre 1780 bis zum Halbautomaten, Wäschepresse und eine Industriemaschine sowie bekannte Produkte aus DDR-Zeiten, welche bei Führungen in Betrieb genommen werden können. Ein Waschhaus diente früher nicht ausschließlich der Kleiderreinigung, so nutzte man die Räumlichkeiten am Badetag der Familienangehörigen, dies symbolisiert eine Zinkwanne mit Badeutensilien. Zu sehen sind weiterhin ein Frisierstuhl sowie Scheren zur Haarpflege.  

Im Teilbereich des Flurs bzw. im Außenbereich des Waschhauses wurde ein Gemeindebrunnen mit Trageholz und Eimern nachgebaut, so können an Projekt- und Wandertagen Kinder und Jugendliche, die Anzahl der Eimer zählen, welche zum Befüllen eines Wäschezubers oder gar einer Badewanne benötigt werden. Wasser ist auch heute ein kostbares Gut, Schüler können so den Kraftaufwand des Wasserholens der Urgroßmütter nachempfinden. Weiterhin sind an der Flurwand eine Sammlung verschiedener Staubsauger, vom „Vampir“ von 1923 bis zum letzten VEB-Staubsauger aufgereiht, welche die technische Entwicklung der Hausgeräte darstellen soll.

Daran anschließend wurde dem alten Hugo Riemann – Zimmer neuen Glanz verliehen. Boden-, Decken- bzw. Stuck- und Wandverkleidung wurden erneuert und auch hier wurde besonderes Augenmerk auf die Details gelegt. Damit der Musiker und Komponist Karl Julius Hugo Riemann (1849-1919) aus Großmehlra einen höheren Stellenwert in der Ausstellung und Führung erhält. Die TA berichtet am 08.04.2021 über den „Dieter Bohlen seiner Zeit“.

Auch der angrenzende Spielplatz entwickelt sich weiter. Im Jahr 2020 beantragte die Gemeinde Nottertal-Heilinger Höhen ein Leaderprogramm, bei dem die ansässige Gemeinde den 5. Platz erhielt. Aus diesem Förderprogramm konnten eine „Wackelbrücke“ und ein „Bodentrampolin“ finanziert werden. So soll nach der „Wackelbrücke“ nun noch ein Trampolin durch ehrenamtliche Vereinsmitglieder installiert und betreut werden. Wir freuen uns über die Nutzung durch Groß und Klein und bitten um einen vernünftigen Umgang mit den Spielgeräten sowie die Einhaltung der Spielplatz-Regeln um diesen noch lange für künftige Besucher-/innen zu erhalten.

Ein besonderer Dank gehen an die Mitglieder für Zeit und Sachspenden:

-         Sabine und Jörg Haberkorn

-         Gerold und Ringo Schäfer

-         Rolf Kusch

-         Lennox Gaßmann

-         Ditmar Stange

-         Dirk Gaudera

-         René Riemann

-         Friedhelm König

-         Christian Rust

-         Der Maler

-         TTM Mühlhausen

Die Bildaufnahmen stammen von Sabine Haberkorn und Ringo Schäfer.  Wir hoffen Ihnen diese Neuerungen noch in diesem Jahr präsentieren zu können.

 

Für 2022 planen wir gemeinsam ein 1025. Jahrfest bzw. Heimat- und Dreschfest sowie einen Umzug am 1. Augustwochenende 2022 durchführen zu können. Bleiben oder werden Sie gesund und freuen Sie sich mit uns auf einen Besuch im Heim at- und Technikmuseum Großmehlra.

 

 

Hoffest auf dem Museumsgelände

Tag des Denkmals im Museum